Heimlicher Stromfresser Umwälzpumpe

In den 27 EU-Staaten (EU-27) beträgt der Elektrizitätsverbrauch durch Umwälzpumpen für Heizzwecke ungefähr 50 TWh pro Jahr. Über 100 Million Umwälzpumpen, von denen die meisten eine Eingangsleistung unter 250 W haben, verursachen diesen Stromverbrauch. Sie sind für 5 bis 10% der privaten Stromrechnungen verantwortlich.

Die Energie, die von Umwälzpumpen in Heizsystemen verbraucht wird entspricht etwa 2% des gesamten Elektrizitätsverbrauchs der EU und verursacht CO2-Emissionen von mehr als 30 Million Tonnen pro Jahr. Eine neue Pumpentechnologie mit elekronisch kommutieren (EC) Motoren sind jetzt schon verfügbar. Wenn diese neue energiesparende Technologie zum Standard wird, könnten eine Verringerung des jährlichen Stromverbrauch in diesem Bereich von 60% und mehr erzielt werden. Das entspricht 30 TWh/year. Obwohl die Voraussetzungen zur Einführung dieser neuen Technologie jetzt gegeben sind, existieren noch zahlreiche Hemmnisse. Derzeitige Marktbarrieren sind zum einen eine hohe Anfangsinvestition (300 Euro) aufgrund geringer Produktion, weiterhin niedriges Kundeninteresse, das darin begründet ist, dass in der Regel nicht der Endverbraucher, sondern Installateure oder die Heizungshersteller die Pumpe auswählen, und schließlich die Verkäufer, die gegenüber dem Endverbraucher einzig mit dem Produktpreis argumentieren, ohne auf die Folgekosten hinzuweisen.

Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Markt für mittelgroße Umwälzpumpen (200 bis 400 Watt Antriebsleistung, für Büro- und andere größere Gebäude), für die alle großen Hersteller (Grundfos, Wilo, Biral; KSB wird folgen) ebenfalls eine Spanne von EC-Motor-Pumpen auf dem Markt anbieten. Der Grund dafür ist, dass dies ein Markt für institutionelle Abnehmer ist, die oft Wirtschaftlichkeitsrechnungen durchführen und daher diesen Pumpentyp selbst vorschreiben. Demzufolge ist es einfacher, diese Verbraucher zu überzeugen als einen einzelnen Hauseigentümer.

Quelle : www.energypluspumps.eu